Wenn Fenster mitdenken

Smarter Sonnen- und Sichtschutz einfach erklärt

Smarter Sonnen- und Sichtschutz einfach erklärt

Rollos, Plissees, Jalousien oder Markisen lassen sich heute bequem automatisieren. Smarter Sicht- und Sonnenschutz sorgt dafür, dass Licht, Schatten und Privatsphäre automatisch geregelt werden – per App, Sprachbefehl oder Zeitsteuerung. Das bringt mehr Komfort im Alltag und kann gleichzeitig helfen, Energie zu sparen: Im Sommer bleiben Räume länger kühl, im Winter kann geschlossener Sonnenschutz Wärme im Raum halten.

So funktioniert die Steuerung

Je nach System gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Bedienung. Häufig genutzt werden:

  • Smartphone-App (Android oder iOS)
  • Fernbedienung oder Wandschalter
  • Sprachsteuerung über digitale Assistenten
  • Automatische Steuerung durch Licht- oder Temperatursensoren

Viele Nutzer kombinieren mehrere Varianten, zum Beispiel App und Wandschalter.

Wie Smart-Home-Systeme zusammenarbeiten

Wenn mehrere Geräte miteinander verbunden werden sollen, braucht es ein gemeinsames System. Dabei spielen drei Komponenten zusammen:

  • Smart-Home-Plattform (z. B. Apple Home, Google Home oder Alexa)
  • Hub oder Bridge, die Geräte miteinander verbindet
  • Die Geräte selbst, etwa motorisierte Rollos oder Sensoren

Die Kommunikation erfolgt meist über Funkstandards wie WLAN oder Zigbee.

Beispiel Teba: Beim smarten Sichtschutz kommt das intelligente Motorisierungskonzept MotionBlinds zum Einsatz. Das Antriebssystem  bietet eine automatisierte Steuerung per App und Smartphone, Zug- oder Funktfernbedienung und lässt sich ins jeweilige Smart Home-System einbinden. Weitere Features: kabellose Installation, über USB-C aufladbare akkubetriebene Motoren und Matter (over) Thread-Technologie. Das System kann also auch ohne Bridge gesteuert werden. (Foto: Teba, teba.de)

Matter als gemeinsamer Standard

Der Smart-Home-Standard Matter sorgt dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller miteinander kompatibel sind. Unterstützt ein Gerät Matter, kann es in der Regel mit verschiedenen Plattformen gesteuert werden – unabhängig davon, ob Apple, Google oder Amazon genutzt wird.

Mehr Komfort im Alltag

Smarte Systeme lassen sich individuell programmieren. So kann der Sonnenschutz morgens automatisch öffnen, sich bei starker Sonneneinstrahlung schließen oder am Abend für mehr Privatsphäre sorgen. Auch Szenarien wie „Filmabend“ oder „Sommerhitze“ lassen sich mit wenigen Einstellungen automatisieren.

Beispiel Erfal: Motorisierter Sonnenschutz mit eAccu-Motoren, die den Smart Home-Standard Matter unterstützen und direkt integrierbar sind in die Hubs von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa. Außerdem bietet Erfal die Systeme Bliss und Somfy an, die ebenfalls flexibel in Smart-Home-Umgebungen zu integrieren sind. Unser Bild: Wabenplissee von DUETTE mit eACCu (Foto: Erfal, erfal.de)

Fachberatung und professionelle Umsetzung

Damit der smarte Sonnenschutz optimal funktioniert, lohnt sich die Beratung durch einen Fachbetrieb. Ein Raumausstatter hilft bei der Auswahl der passenden Produkte – vom richtigen Sonnenschutzsystem bis zur passenden Motorisierung und Smart-Home-Integration. Dabei werden Fenstergröße, Lichtsituation, Bedienkomfort und technische Möglichkeiten berücksichtigt.

Außerdem übernimmt der Fachbetrieb das exakte Aufmaß, die fachgerechte Montage und auf Wunsch auch die Einrichtung der Steuerung. So ist sichergestellt, dass Technik, Sonnenschutz und Raumgestaltung perfekt zusammenpassen.

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